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Technisches Hilfswerk


Helau, Kamelle und Alaaf

Samstag, 13.2.2010
An dem Karnevalswochenende 13. und 14. Februar 2010 fanden wie in jedem Jahr die großen Karnevalsumzüge in Osterfeld und in der Oberhausener City statt. Um einen reibungslosten und möglichst unfallfreien Zugverlauf zu gewährleisten, sperrte das Technische Hilfswerk Oberhausen zu beiden Veranstaltungen die Zufahrtstraßen zu den Umzügen ab. Unterstützt wurde der OV Oberhausen von Helfern aus Dinslaken, dafür herzlichen Dank.

Jeweils eine Stunde vor Zugbeginn wurden unter Anweisung der leitenden Polizei die Straßen gesperrt. Mit Barken und „DURCHFAHRT VERBOTEN“ Schildern wurde den Autofahrern kenntlich gemacht, dass die Straßen zu den Karnevalsumzügen nicht mehr befahren werden dürfen, was aber einige nicht davon abhielt, trotzdessen die Sperren zu durchbrechen.

Leider sind es oftmals auch anwohnende PKW-Führer, die die Situation aus den Vorjahren kennen sollten, aber sich nicht an die Verkehrsregeln halten oder maßlos, bis zu Beleidigung der Helfer, an den Sperren diskutieren. Sämtliche Vergehen wurden notiert und werden zur Anzeige gebracht.

Die zurückkehrenden Jecken waren von den Umzügen sowohl in Osterfeld als auch Oberhausen trotz des Schneewetters begeistert und wussten meistenteils auch das freiwillige Engagement der THW Helfer bei minus 3 Grad Außentemperatur zu schätzen. So wurde auch schon mal das hart erkämpfte Popcorn geteilt oder warmer Tee (natürlich pur) ausgeschenkt.

Leider wird der Spaß jedes Jahr mehr durch gewalttätige Auseinandersetzungen -meist betrunkener Heranwachsender getrübt. Sehr heftig waren die Prügeleien in Oberhausen, wo sogar einige Straßen vorrübergehend nach dem Karnevalszug nicht gereinigt werden konnte, weil dort Schlägereien stattfanden. Der Bahnhofsvorplatz glich Szenen aus berüchtigten Fußballausschreitungen.

Auch Helfer wurden von betrunkenen Besuchern des Karnevalszuges angepöbelt; wobei aufgrund der Zurückhaltung der THWler Handgreiflichkeiten ausblieben. Lediglich an einer Sperre spitze sich die Situation so zu, dass die Polizei gerufen werden musste. Zwei PKW-Insassen bedrohten die Helfer an der Sperre mit Teleskopschlagstöcken und ließen sich nur durch die sich mehrende Helferanzahl und den Anruf bei der Polizei vertreiben; auch dieser Vorfall wurde angezeigt.

Aus Sicht des THW Oberhausen waren beide Einsätze wieder stressig. Bei der Nachbesprechung konnte man dennoch entnehmen, dass viele Helfer auch Spaß bei der Sache hatten, zumal einige Sperren den Vorteil hatten, den Karnevalszug sehen zu können. Dank der guten Zusammenarbeit und mittlerweile bestehenden Rutine der Polizei, den Stadtwerken und Wirtschaftsbetrieben sowie der Hilfsorganisationen und der Karnevalsgesellschaften konnten die Karnevalseinsätze wieder einmal früher als in den Vorjahren beendet und die Straßen frei gegeben werden.

Wenn auch am Aschermittwoch alles Vorbei ist, das THW Oberhausen wird die Jecken auch 2011 unterstützen.


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