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Technisches Hilfswerk



Freitag, 8.4.2011
Am 8. und 9 April 2011 freute es den Ortsverband Oberhausen, die Fachgruppen Sprengen aus NRW in der Unterkunft an der Brücktorstraße zu einer Sprengtagung begrüßen zu dürfen.

Der theoretische Teil der Tagung am Freitag wurde mit einem gemütlichen Abend in einer lockeren Runde beendet. Einige der Teilnehmer übernachteten in einem nahegelegenen Hostel, da die Tagung mit einem gemeinsamen Frühstück am Samstag fortgesetzt wurde.

Nach dem lockeren Beginn am Samstagmorgen und einem deftigen, frisch gegrillten, Burger zum Mittag machten sich die Sprengberechtigten mit den Fachgruppen auf den Weg in den Hiesfelder Wald (Dinslaken). Dort gab es bis vor einigen Jahren einen Schießübungsplatz der Bundeswehr, der nun brach liegt und zur Holzgewinnung genutzt wird. Der zuständige Förster des Landesbetrieb Wald und Holz NRW, dem die Bereitstellung des Waldstückes zu verdanken war, begrüßte die Teilnehmer der Tagung freundlich und stellte erst einmal sein Waldgebiet mit seiner Beschaffenheit als Sumpfgebiet dar und gab eine Verhaltensregeln mit. Er erläuterte, warum es möglich wurde, die Sprengübung im Wald durchzuführen und hatte sich dankenswerter Weise im Vorfeld um die notwendigen Behördenmeldungen gekümmert. Als kleine Aufmerksamkeit überreichte Marco Teiber - Einheitsführer aus Oberhausen - ihm einen Präsentkorb.

Im Wald fanden die Sprengberechtigten insgesamt vier markierte Bäume mit verschiedenen Stammumfängen vor, die es zu sprengen galt. Im Vorfeld hatte man die notwendigen Sprengladungen berechnet. Exakt kalkulierte Bohrungen galt es nun zu bohren, die Zündkabel waren zu verlegen und die Sprengladungen zu platzieren. Vier Teams übernahmen die letztere Aufgabe als Übung und nahmen 4 verschieden Ladungen von geballt bis verteilt vor.

Die Zufahrtstraße und der Waldweg wurden in einem Sicherheitsradius von Helfern gesperrt und die Sprengberechtigten gaben für die ersten zwei Bäume das Signal. Dach dem Doppelsignal folgte der weit zu hörende Knall der ersten Sprengladungen. Leider konnte man aus der Distanz die Sprengung nicht genau beobachten, da die ersten Bäume mitten im Wald standen.

Bei der zweiten Sprengung konnten die Helfer etwas mehr sehen, da die Bäume weiter am Waldrand zu einem Zuweg standen. Alle vier Bäume fielen wie berechnet, jedoch brachten die Druckwellen einen weiteren Baum zum Kippen, der sich verkeilte. Diesem Problem nahmen sich die Sprengberechtigten mit einer Sprengschnur an, wodurch ein glatter Bruch gesprengt werden konnte.

Aller Dank galt dem Organisator, Marco Teiber als auch dem zuständigen Förster, der die ortsnahe Übung erst möglich machte.


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