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Technisches Hilfswerk


Standortverlagerte Ausbildung der KF am Wochenende 1/2 Juli 2000

Donnerstag, 1.6.2000
Samstag: Da die Ausbildung der Kraftfahrer immer nur auf dem Kraftfahrerdienst
kaum etwas außergewöhnliches an Unterricht bietet, wurde für das 1. Juliwochenende 2000 mal wieder eine Ausbildung mit verlagertem Standort angesetzt. Dieser Standort befindet sich in Wesel - Hamminkeln und ist ein Gelände, auf dem auch die Bundeswehr Ihre Fahrer ausbildet. Also wurden am Morgen des 1.Juli alle Fahrzeuge an der Unterkunft gründlich gecheckt und die Verpflegung, Zelte und private Utensilien wurden verlastet. Gegen 9:30 setzte sich die ganze Kolonne dann in Richtung Wesel in Bewegung. Nach einer knappen Stunde Fahrt hieß es dann:" Absitzen". Zuerst einmal wurde der Lagerplatz festgelegt an dem auch direkt mit dem Zeltaufbau begonnen wurde.

Schließlich wollten wir bei dem drohenden Regen nicht im Freien Unterricht machen und übernachten! Nach dem Campaufbau hieß es für die KF erstmal: "Ohne Theorie geht's nicht" (Max. Böschungswinkel der Fahrzeuge ermitteln, Verhalten beim Festfahren etc.) und für die Küche :" Kaffee kochen und einen kleinen Snack vorbereiten. Nach erfolgter Stärkung ging es dann auf der "leichteren" Strecke auf die erste Runde. Doch kaum 500 m gefahren, ist es auch schon passiert: Das Führungsfahrzeug hat sich im Schlamm festgefahren. Doch Dank des Radladers, der mit von der Partie war, konnte das Fahrzeug schnell wieder freigeschleppt werden. Nach dieser Einführungrunde konnte jeder Fahrer mal sehen, was auch kleine Hindernisse für fahrerisches Geschick erfordern, wenn das Fahrzeug ohne Schaden durchmanöveriert werden sollen. Wieder war eine kurze Kaffepause im Plan vorgesehen, die auch rege für Erfahrungsaustausch (Verhalten der verschiedenen Fahrzeuge etc.) genutzt wurde. Danach hieß nocheinmal kurz Theorie, denn nun sollte es in den etwas schwierigeren Teil des Geländes gehen, der auch von der Bundeswehr benutzt wird, um deren Fahrer im Gelände auszubilden. Beschrieben wurde die Strecke als etwas sandig. Nachdem es dann wieder durch schmalste Baumgassen gung kam bereits die erste Sandkuhle. Dort fuhr sich dann direkt der LKW mit Ladebordwand fest. Der Unterfahrschutz der Hydraulik hat sich im Sand festgesetzt und es hieß für alle: Ab an die Schaufeln und ausbuddeln. Doch auch dieses Hinderniss wurde (relativ) schnell überwunden und nachdem alle durch diese Kuhle (siehe auch Videoauschnitt ca.650kb) waren ging es ohne größere Probleme wieder an den Lagerplatz. Kurze Lagebesprechung und dann hieß es: Teams mit 2 LKW's mit 2m Funk bestücken und dann in kleinen Gruppen auf eigene Faust durch den Wald ! Das war natürlich eine noch größere Herausforderung, denn beim Festfahren würden nicht so viele Leute helfen können. Aber nach kurzer Zeit sammelten sich alle (zufällig) an einem großen sehr sandigen Platz mitten im Wald, an dem sich wohlwissend bereits das Räumfahrzeug (Bagger) aufgestellt hatte, um Hilfestellung zu leisten. Um ca. 19.00 traf man sich dann wieder bei den Zelten, wo die Küchencrew bereits mit Gegrilltem auf die Fahrer wartete. Nach dem doch ereignisreichen Tag genau das Richtige! Nach dem Essen ging es nochmal ins Gelände, was aber ohne großartige Zwischenfälle verlief. Anschließend sammelte man sich am Lagerplatz und ließ den Abend langsam ausklingen!
Sonntag : Nach einem guten Frühstück ging es nochmal in den Wald. Wie bei jeder Tour hatten die Fahrer der Fahrzeuge ein wenig getauscht , sodaß´auch mal Erfahrungen mit einem anderen Farhzeugtyp gemacht werden konnten. Anschließend wurde der Lagerplatz sorgfältig geräumt und es ging gegen Mittag auf dei Rückreise. Kurz nach dem losfahren ging es aber nur noch im Schneckentempo weiter: Der LKW mit dem Werkstattcontainer der FGR. LOG konnte nicht schneller als 30Km/h fahren. Wie sich hinterher rausstellte, war aber nur der Dieselfilter zugesetzt und nach kurzer Reparatur ist dieser wieder einsatzbereit. An der Unterkunft angelangt wurden die Sachen, die nicht auf die Fahrzeuge gehörten (Zelte, Verpflegung etc.) noch schnell abgeladen und es hieß für die Helfer. Heimweg!!!
Auf Nachfrage des Ausbilders KF waren alle Kraftfahrer und auch die Küchencrew von dieem Wochenende begeistert und die einstimmige Meinung ist: Das muß nächstes Jahr auf jeden Fall wiederholt werden! Mal schauen, ob's was gibt, denn es bedarf ja auch eine Menge Aufwand an Planung (und auch Geld) um ein solches Wochenende zu planen und durchzuführen.


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