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Technisches Hilfswerk


Bericht der Fachgruppe F/K Oberhausen zur Übung „Lothar 2001“

Freitag, 14.9.2001
14.09.2001: Nach einigen Vorbereitungen im Vorfeld ging es am 14.09.2001 um 08.00 Uhr für die ersten Helfer los. Die letzten Besorgungen wurden gemacht und nach einem ausgiebigen Frühstück, ging es ans packen der Fahrzeuge, damit nach Dienstbeginn um 13.00 Uhr möglichst schnell in Richtung Hameln abgerückt werden kann.
Nach und nach trudeln die Helfer der FGr. F/K ein, so dass bereits um 12.30 alle vollzählig versammelt sind. Nach einigen organisatorischen Hindernissen ging um 13.38 der Anruf zur GSt Wesel raus: „Fachgruppe F/K rückt ab in Richtung Hameln zur Übung „Lothar 2001“; Stärke (4/2/6/12).
Um 16.00 Uhr am Meldekopf West angekommen, erhalten wir die aktuellsten Kommunikationspläne. Nach kurzer Rast ging es dann weiter in Richtung unseres Einsatzgebietes (UnterEinsatzAbschnittsleitung III.3, übrigens beim funken oder telefonieren der absolute Zungenbrecher ;-)) )
Um 18:10 haben wir dann unser Ziel erreicht. Der Truppenübungsplatz der UK Armee.
Doch irgendwie wissen die Wachleute nichts davon, dass an diesem Wochenende Ihr Platz zu einer Übung benutzt werden soll. Aber eine ¾ Std (und einem Besuch der Übungsleitung) später konnten wir auf das Gelände drauf. Da jetzt der straffe Zeitplan arg durcheinander war, begann der FmTrupp sofort damit dass Gelände mit Feldkabel für das AWITEL zu versorgen.
Nach einigem suchen haben wir dann auch den Anschluss für die Amtsleitung gefunden.
Der Komtrupp hat sofort an Geländeeinfahrt einen Meldeposten errichtet, der die ankommenden Fahrzeuge einweist und erste Anweisungen gibt.
Die erste Beleuchtungsstrecke ist fertig aufgebaut!Um 20:30 kommen dann die ersten Einheiten am Gelände an. Genau im Zeitplan, (so ziemlich die einzigen an diesem WE!)
Jetzt geht in der UEAL III.3 heiß her. Ständig treffen Einheiten ein, müssen eingewiesen werden und Fragen müssen geklärt werden.
So stehen dringend benötigte Einheiten im Stau oder bei uns treffen Einheiten ein, die Ihre richtige Einsatzstelle nicht gefunden/verpasst haben.
Gegen 0:00 Uhr wird es dann etwas ruhiger, die Einheiten sind voll mit dem Aufbau der Beleuchtungsstrecken beschäftigt. Da es mit der Temperatur kräftig abwärts ging in dieser Nacht, waren Nudeln mit Gulasch, die es ab 0:45 von der FGr. LOG/V gab, „heiß“ begehrt.
Zwischendurch mussten 2 Helfer noch zur Tankstelle, die ersten Kanister mit Gemisch für die kleinen Stromerzeuger waren leer!
Um 3:00 dann der erste Schichtwechsel bei der F/K, die erste Crew kann sich ausruhen!
Nach einer eher ruhigen Nacht, dämmerte langsam der Morgen und die nächsten Einheiten rückten an. Wieder Einweisung, dieses Mal allerdings schon wesentlich routinierter und ruhiger als am Anfang. Doch jetzt tauchen andere Fragen auf: Kraftstoffversorgung muß geklärt werden, Einheiten müssen weitergeleitet werden.
Zwischendurch immer wieder Besucher oder Beobachter der ÜbLtg. die sich den UEA III.3 anschauen.
Fliegender Wechsel von an- und abrückenden Einheiten.Auch für die Helfer der F/K mal etwas neues, Beobachtern Rede und Antwort zu stehen. Interessant war für einige auch, dass die ganze Zeit ein BÖH vor Ort war, der zwischendurch immer mal Berichte an die ÜbLtg. geschickt hat. Professionelle Berichterstattung mit Hilfe von Digitalkamera, Palm, Email etc.
Gegen Mittag dann Erbsensuppe für alle die noch vor Ort sind. Anschließend machen die Einheiten ihre Übungsaufgaben weiter, fast alles klappt jetzt Reibungslos.
Um 16:00 ist die letzte Beleuchtung komplett aufgebaut und die Einheiten beginnen mit dem Rückbau und dem Verlasten der Materialien.
Ab 17:00 Abmarsch der letzten Einheiten vom Übungsgelände, nach Rücksprache mit der ÜbLtg. beginnen auch wir mit dem Rückbau. Leider fing es gerade zu diesem Zeitpunkt heftigst an zu regnen, sodass alle innerhalb kürzester Zeit bis auf die Haut durchnässt waren.
Die FGr LOG/V aus Dortmund.Nachdem alles abgebaut und wieder verlastet war, fuhren 2 Leute zur Übungsleitung um die Unterlagen (Bewertungen, Fragebögen und ETB) abzugeben. Dort haben wir uns dann auch von dem gemeinsamen Abend abgemeldet, da die Helfer der F/K Oberhausen nass und müde nicht mehr so motiviert waren, daran teilzunehmen.
Gegen 19.00 Uhr dann Abnahme des Übungsplatzes. Hierbei wurden leider enorme Flurschäden festgestellt, die auf der total aufgeweichten Wiese durch die schweren Fahrzeuge verursacht wurden. Direkt danach ging es dann noch zur Tankstelle, wo der Bus wieder vollgetankt werden musste. Auch wenn der Tankwart große Augen bekommen hat, wir haben ihm noch ein wenig Diesel übrig gelassen. Noch kurz die restlichen Vorräte für die Rückfahrt verteilt und dann ging es ab in Richtung Autobahn. Gegen 23.00 Uhr sind wir dann, sehr müde, wieder an der Unterkunft an der Brücktorstr. Angelangt. Dort wurden noch schnell die Fahrzeuge ausgeladen und alles halbwegs aufgeräumt.
Ca 1 Std später hieß es dann, nach Rückmeldung per Fax an die GSt Wesel, „schönen Rest vom Wochenende!!!“
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Fazit: Die Übung hat allen Beteiligten gezeigt, wo wir noch etwas verbessern können. Aber das meiste ist, zumindest bei uns, recht gut gelaufen, auch wenn wir einige Anfangsschwierigkeiten zu meistern hatten. Aber gerade das ist ja auch Sinn und Zweck einer solchen Übung, dass man auf unterschiedliche Situationen flexibel reagieren muss und kann.
Das Wochenende hat aber auch gezeigt, das die unterschiedlichsten Einheiten, aus verschiedenen Ortsverbänden, sehr gut miteinander arbeiten können. Wie es in den anderen Übungsabschnitten aussah kann ich zwar nicht sagen, aber wir waren mit den Einheiten an der UEA III.3 und der Zusammenarbeit mit Ihnen durchaus zufrieden. Und die Unstimmigkeiten und Fehler zeigen allen Beteiligten ja auch nur, wo etwas zu verbessern ist.
Es kann ja lieber auf einer Übung etwas schief gehen, als in einem Einsatz.
Zum Schluss noch ein Dank an: Log/V aus Dortmund -> geniale Verpflegung
BÖH
Alle Helfer des DRK Hameln

Hier noch ein paar Zahlen: ca 1200 aktive Übungsteilnehmer
ca 150 teilnehmende taktische Einheiten
ca 250 Fahrzeuge im Einsatz
ca 35000 Übungsstunden
435 Übungsstunden der FGr. F/K Oberhausen
ca 200-300 Beobachter / Gäste


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